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Gedenken

27. Januar - Erinnern an die Opfer des Nationalsozialismus

Copyright: BergkircheDie Bergkirche in Wiesbaden

Der 27. Januar als nationaler und internationaler Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus erinnert an den Tag, an dem die Rote Armee 1945 das KZ Auschwitz befreite. In Wiesbaden wird der Gedenktag mit zahlreichen Veranstaltungen begangen. Auch die Bergkirche beteiligt sich dieses Jahr:

Am Dienstag, 25. Januar 2022, 19.30 Uhr, wird Pfarrer Markus Nett in der Bergkirche (Lehrstraße 6) einen Vortrag zum Thema "Die Bergkirchengemeinde im Kirchenkampf" halten.

Am Sonntag, 30. Januar, 10 Uhr, ist in der Bergkirche ein Gedenkgottesdienst an die Opfer des Nationalsozialismus.

Der Nationalsozialismus nahm ab 1933 starken Einfluss auch auf das kirchliche Leben. Theologischer
Antisemitismus, den es seit Beginn des Christentums gibt, verschärfte sich unter dem Einfluss der
NS-Ideologie und half auf seine Art, die Vernichtung von Menschen zu legitimieren.

Im sogenannten Kirchenkampf stritten "Deutsche Christen" und "Bekennende Kirche" für bzw. gegen die Gleichschaltung der Kirche mit allen Konsequenzen. Wie sah das konkret in Wiesbaden aus?
Für die evangelische Bergkirchengemeinde hat Pfarrer Markus Nett dazu geforscht. Neben der Recherche in Archiven hat er vor allem Interviews mit Zeitzeugen geführt und ein reiches und vielfältiges Bild zusammengetragen.

In seinem Vortrag erzählt Nett, wie sich der Kirchenkampf für Pfarrer und Kirchenvorstand, Gemeindeschwester und Sekretärin und viele andere Menschen im Umfeld der Gemeinde darstellte.
Er zeigt Filmausschnitte, in denen die interviewten Zeitzeugen zur Sprache kommen, spannt die großen Bögen von 1933 bis 1945 und erzählt in Miniaturen von den inneren und äußeren Kämpfen von Einzelpersonen und der Spaltung der Gemeinde.

Das gesamte Programm zum Gedenken

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