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Aschermittwoch der Künste

Vom Ich zum Du

© Andrea WagenknechtIn Willi Schmidts Skulpturen ist der Mensch nie ein isoliertes Ich, sondern ein Beziehungswesen, ein „DU“.

In der Bergkirche ist in Zusammenarbeit mit der Galerie Nero eine Willi-Schmidt-Ausstellung mit dem Titel "DU" zu sehen. Die Skulpturen Schmidts laden zu einem Dialog über das Menschsein ein. In der Kunst Schmidts ist der Mensch nie ein isoliertes Ich, sondern ein Beziehungswesen, ein "DU".

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Bis zum 3. März sind Skulpturen und Reliefs des Bildhauers Willi Schmidt in der Wiesbadener Bergkirche zu sehen. Die Ausstellung mit dem schlichten Titel „DU“ ist im Rahmen des Aschermittwochs der Künste zu sehen. Die Skulpturen laden zu einem Dialog über das Menschsein ein.

In Schmidts Werken ist der Mensch nie ein isoliertes Ich, sondern ein Beziehungswesen, ein „DU“. Zu sehen sind aus Stein gehauene Figuren und einzelne Köpfe. Dabei gibt es Figuren, die umschlungen sind, stehend oder liegend, andere stehen beieinander.

„Es gibt in der Kunst Willi Schmidts nur wenige eindeutig religiöse Motive“, sagt Bergkirchenpfarrer Helmut Peters. „Da wir die Werke aber hier bewusst in den reich ausgemalten Bergkirchenraum stellen, entstehen neue Beziehungen und Deutungsmöglichkeiten.“

Für Helmut Peters ist auch der Perspektivwechsel - weg vom Ich, hin zum Du - spannend: „In einer Gesellschaft, in der sich vieles um das eigene Ich dreht und dabei viele Menschen zunehmend überfordert und erschöpft sind von Selbstoptimierung, Selbstinszenierung und Selbstbestimmung, möchten wir mit der Kunst von Willi Schmidt das Du neu entdecken.“

Für ihn hat das eine starke theologische Komponente: „Mittels der Kunst kann man einem Gott auf die Spur kommen, dessen Wesen die Beziehung ist“, so Peters.

Die Ausstellung entstand in Zusammenarbeit mit Gisela Schmidt, der Tochter von Willi Schmidt, und der Galeristin Susanne Kießling von der Galerie Nero.

Einige Skulpturen des 2011 verstorbenen Willi Schmidt sind im öffentlichen Raum ausgestellt, bekannt ist unter anderem die „Große Liegende“ in der Frankfurter Fressgass.

Die Werke sind bis Sonntag, 3. März, zu sehen.  Es gibt ein umfangreiches Rahmenprogramm mit einem Workshop für Kinder, Kunstimpulsen in der Mittagspause und am Feierabend, Konzerten und Themengottesdiensten.

Rahmenprogramm:

20. Februar, 19.30 Uhr
Kunst am Feierabend mit Daniela Kretschmer und Pfarrer Helmut Peters

21. Februar, 12.30 Uhr
Kunst in der Mittagspause mit Dr. Susanne Claußen

24. Februar, 17 Uhr
Krabbelgottesdienst Kunst und Kinder mit Pfarrer Markus Nett und Team

25. Februar, 11.30 Uhr
Gottesdienst zum Sonntag Reminiszere mit Pfarrer Markus Nett

27. Februar, 19.30 Uhr
Film: „Kunst als Schlüssel zur Existenz“ von der Künstlergruppe50 aus Wiesbaden mit Regisseurin Stella Tinbergen

28. Februar, 12.30 Uhr
Kunst in der Mittagspause mit Gisela Schmidt und Pfarrer Helmut Peters

3. März, 11.30 Uhr
Gottesdienst zur Finissage mit Pfarrer Helmut Peters

Die Skulpuren sind vom 14. Februar bis 3. März in der Bergkirche zu sehen.




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