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Vortrag und Diskussion

Kirche im Widerstand

Frieden sei nicht nur die Abwesenheit von Krieg, Frieden beruhe immer auf Gerechtigkeit, sagt Bischof Antonio Ablon, Bischof der Iglesia Filipina Independiente (IFI) auf der philippinischen Insel Mindanao. Dort setzte sich der 46-Jährige unter anderem für die Rechte der indigenen Bevölkerungsgruppe der Lumad ein. Am 24. September ist er zu Gast in Wiesbaden:

Das Militär geht hart gegen die Ureinwohner Mindanaos vor. Sie werden wegen des Abbaus von Bodenschätzen immer wieder von ihrem Land vertrieben.

Denn unter der Erde ruhen wertvolle Bodenschätze: Gold, Kupfer und andere Rohstoffe. In diesem Kampf zwischen Schürf- und Menschenrechten steht die Kirche an der Seite der verarmenden Bevölkerung. Doch damit hat der Bischof sich selbst in Gefahr gebracht. Er wird diffamiert als Rebell und Terrorist.

Seit 2006 bekommt er immer wieder Todesdrohungen. Anfang 2019 tauchte sein Name auf den Mordlisten lokaler Todesschwadronen vom Regime des Präsidenten Rodrigo Duterte auf. Aktuell lebt Antonio Ablon als Stipendiat der Hamburger Stiftung für politisch Verfolgte in Hamburg.

Er wird über die Menschenrechtssituation auf den Philippinen sprechen, dazu auch Einzelheiten zu Angriffen auf Kirchen bzw. deren Vertreter*innen und indigenen Völkern berichten. Auch das kürzlich unterzeichnete Anti-Terror-Gesetz auf den Philippinen und die Hintergründe seines Exils in Deutschland werden Thema sein.

Vortrag und Diskussion mit Bischof Antonio Ablon
Donnerstag, 24. September 19 Uhr
Roncalli Haus, Friedrichstraße 26-28, 65185 Wiesbaden

Eine Veranstaltung der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen Wiesbaden und Amnesty International Wiesbaden. Der Eintritt ist frei. Aufgrund der Hygienebestimmungen bitten wir um Anmeldung unter: presse@amnesty-wiesbaden.de

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