Grafik: Claudia Renetzki

Theologische Salon-Nachmittage

Theologischer Salon - das heißt: Gesprächskultur in offener, ungezwungener Atmosphäre - zuhören, mitreden, abwägen, nachdenken: "Über Gott und die Welt", ausgehend vom Christentum, aber nicht auf dieses beschränkt.

Dr. Susanne Claußen, Fachstelle Bildung im Evangelischen Dekanat Wiesbaden, führt mit kurzen Impulsen in das Thema ein, danach wird diskutiert. Zusammenkommen, essen, trinken und reden - das ist eine unserer wichtigsten Kulturtechniken, und diese beleben wir im Theologischen Salon wieder.

Der Theologische Salon trifft sich mittwochs von 15 bis 17 Uhr in der Bibliothek der Villa Schnitzler (VHS Wiesbaden, Villa Schnitzler, Biebricher Allee 42, 65187 Wiesbaden). 

Veranstalter: Evangelisches Dekanat Wiesbaden und VHS Wiesbaden. 
Die Kursgebühr von 10 Euro beinhaltet Kaffee/Tee und Kuchen. Anmeldung jeweils über die VHS.
Bei Fragen: susanne.claussen(at)ekhn.de und 0178 2949083.

Termine und Themen:

Mittwoch, 22. April, 15 bis 17 Uhr

Hoffnungsträger

Auf den politischen Bühnen agieren zur Zeit viele Männer, die für ihre Wähler:innen Hoffnungsträger sind. Zu Recht oder zu Unrecht – wer kann das entscheiden? Und wer ist für Sie ein Hoffnungsträger / eine Hoffnungsträgerin?

VHS-Kursnummer: G17401, www.vhs-wiesbaden.de/kurssuche/kurs/Theologischer-Tee-Salon-Hoffnungstraeger/G17402


Mittwoch, 27. Mai, 15 bis 17 Uhr

Unabhängig. Freiheit wovon und wofür? 

Im Juli werden die Vereinigten Staaten von Amerika den 250. Jahrestag der Unabhängigkeitserklärung feiern. Wir nehmen das zum Anlass, um über Abhängigkeiten, Ungebundenheit und Freiheiten zu sprechen. Ob eher auf persönlicher, oder eher auf gesellschaftlich-politischer Ebene, hängt von den Interessen der Salon-Besucher:innen ab!

VHS-Kursnummer: G17403, www.vhs-wiesbaden.de/kurssuche/kurs/Theologischer-Tee-Salon-Unabhaengig-Freiheit-wovon-und-wofuer/G17403


Mittwoch, 30. September, 15 bis 17 Uhr

Misstrauen

Im November 2025 erschien die Gegenwartsanalyse „Misstrauensgemeinschaften“ des Soziologen Aladin El-Mafaalani. Er bleibt bei der Erklärung für die Gräben und Verwerfungen unserer Zeit nicht bei der Diagnose „Vertrauensverlust“ stehen, sondern erklärt, was das an die Stelle des Vertrauens getretenen Misstrauen soziologisch mit uns macht. Nach einer Vorstellung zentraler Thesen des Buches kommen wir miteinander ins Gespräch.

VHS Kursnummer: H17400


Mittwoch, 4. November, 15 bis 17 Uhr

Gnade und Vergebung

Was kommt für Christ:innen eigentlich nach dem Tod? Dass es danach weitergeht, ist ein zentraler Glaubenssatz – aber wie? Bestimmt unser Verhalten zu Lebzeiten, wie es uns dann ergeht? Wer erlebt Gnade und Vergebung? Mit theologischer Verstärkung durch Pfarrer Alexander Liermann beschäftigen wir uns heute mit Glaubensfragen.

VHS Kursnummer: H17401


Mittwoch, 16. Dezember, 15 bis 17 Uhr

Der erste hessische Christ

2024 gelang die sensationelle Entzifferung der sogenannten „Frankfurter Silberinschrift“, in der aus dem Brief des Paulus an die Philipper zitiert wird. Sie könnte das älteste nördlich der Alpen erhaltene Textzeugnis für das Neue Testament sein. In der Öffentlichkeit wurde der Tote, dem sie mit ins Grab gegeben wurde, deswegen zum „ersten hessischen Christ“. Wie tief reichen unsere Wurzeln in die Vergangenheit?

VHS Kursnummer: H17402


Mittwoch, 20. Januar 2027, 15 bis 17 Uhr

Mystik

Lassen Sie uns zu Beginn des neuen Jahres über ein Thema reden, bei dem die Sprache manchmal versagt: über Mystik, über Erlebnisse und Erfahrungen, die den Alltag übersteigen, und die es wahrscheinlich in allen Religionen und Kulturen gibt.

VHS Kursnummer: I17400

Dr. Susanne Claußen

Fachstelle Bildung