Singen für Demokratie

veröffentlicht 23.02.2026, Dekanat Wiesbaden

Rund 250 Menschen stimmen auf dem Dernschen Gelände Lieder zu Freiheit, Frieden und Demokratie an.

Das Wiesbadener Bündnis für Demokratie hatte zum „Singen für Demokratie“ eingeladen. Viele schauten vorbei, um auf diese Weise ihre Stimme für Vielfalt und Zusammenhalt zu erheben. Mit Blick auf die anstehenden Kommunalwahlen wünschte sich das Bündnis, dass alle Sängerinnen und Sänger auf fröhlich-ermutigende Weise erleben: Jede Stimme zählt!
Die Lieder reichten vom Popsong bis zum Volkslied. Vorbereitet hatten das offene Singen Mariam Janowski von der Alt-Katholischen Gemeinde und Jürgen Otto, Leitung der Katholischen Region Wiesbaden | Rheingau | Taunus, sowie Regionalkantor Roman Bär, der die Sängerinnen und Sänger am E-Piano mit viel Verve souverän begleitete. Gesangliche Unterstützung gab es vom „Songs und Evergreens“-Team der Pfarrei St. Birgid.

Ein Lied, das Mut macht

Liebevoll anmoderiert und angestimmt wurden Klassiker wie „Die Gedanken sind frei“, „Bella Ciao“ oder „Freude, schöner Götterfunken“. Gesungen wurden aber auch ein Lied der Ärzte und eine Eigenkomposition von Roman Bär. Die eingängige Melodie des Refrains „Lass zu deinem Zweifel nun auch den Mut in deinen Sinn. Menschen in ihrer Vielfalt sind unsere Stärke, unser Gewinn“ wurde mit festen Stimmen mitgesungen. „Dieses Lied will Mut machen und anstecken“, erklärte Dr. Astrid Scheit vom „Songs und Evergreens“-Team.
Über die positive Resonanz freute sich Jürgen Otto sehr. „Man spürt, dass viele, mit Freude erfüllt, nach Hause gehen.“ Einige hätten sich nach dem Singen sogar für die Aktion bedankt, so Otto. „Es ist schön zu spüren: auch meine Stimme zählt“, sagte Otto.