In seinem Buch "Unter Heiden" (erschienen im November 2025) fragt er, was das 21. Jahrhundert eigentlich von gläubigen Menschen lernen kann.
Er erzählt davon, wie der Glaube sein Leben nicht nur verschönert, sondern vertieft. Am Mittwoch, 18. März, 19 Uhr, ist Tobias Haberl in der Evangelischen Kirche Hochheim zu Gast (Burgeffstraße 5, 65239 Hochheim am Main).
Tobias Haberl legt in seinem Buch da, wie er ein „zeitgemäßes Leben“ mit einem vermeintlich „unzeitgemäßen Glauben“ verbindet, weil Freiheit eine grandiose Sache ist, man aber schon eine Idee haben sollte, was man mit ihr anstellen will: „Ich glaube, dass der moderne Mensch darunter leidet, dass er seinen Glauben verloren hat, ohne dass er es merkt. Ich glaube, dass er sein Glück in falschen Dingen und an falschen Orten sucht. Ich glaube, dass er Sehnsucht nach etwas hat, das er sich nicht erklären kann", so der Autor. Was das sein könnte, steht in seinem Buch.
Karten: 15 Euro; Vorverkauf ab sofort in der Buchhandlung Eulenspiegel in Hochheim (Weiherstraße 16, 65239 Hochheim am Main), keine Kartenreservierung im Gemeindebüro. Restkarten im Gemeindebüro.
Zur Person:
Tobias Haberl, geboren 1975 im Bayerischen Wald, hat in Würzburg und Großbritannien Latein, Germanistik und Anglistik studiert. In den Jahren 2001 und 2002 war er freier Journalist in Berlin, besuchte dann die Henri-Nannen-Schule Hamburg und ist seit 2005 Redakteur im Magazin der »Süddeutschen Zeitung«. 2016 erhielt er den Theodor-Wolff-Preis. Zuletzt legte er die Streitschrift »Die große Entzauberung - Vom trügerischen Glück des heutigen Menschen« vor (2019). Von Tobias Haberl erschienen außerdem »Wie ich mal rot wurde« (2011) und, als Herausgeber zusammen mit Alexandros Stefanidis, »Wir, Ritter der Ehrenrunde« (2016). Der Autor lebt in München.